Das Wasser im August
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Das Wasser im Augustvon Ingo Schulze Ein Schriftsteller, Ingo Schulze, schreibt über einen Schriftsteller der zu einer Lesung in seine alte Heimat fährt, um dort ein Manuskript zu lesen, dass von einem jungen Mann im Jahr 1979 handelt, der Schriftsteller werden möchte und noch auf seine erste Lesung wartet. Also so gar nicht autobiografisch...Unterwegs und vor Ort gibt es dann alte und neue Weggefährten und so manches wird aufgedeckt und auch der Humor kommt nicht zu kurz, zu kurz kommt mir die politische Komponente, es gab da wohl einen Stasi-Vorfall, der zieht sich durch die Handlung, aber ansonsten ist es ein, einfach brilliant erzählter, sehr persönlicher Roman, von und über den Schriftsteller Ingo Schulze. Verlagsbeschreibung, Inhalt: Roman | Longlist Deutscher Buchpreis 2026. Ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026 Ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den »Norden« genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint? Vielleicht ist die Liebesgeschichte in »Das Wasser im August« auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern. |
