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Haus der Frauen

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Das Haus der Frauen


von Laetitia Colombani

Ich habe auch das erste Buch von der Autorin gelesen: "Der Zopf". Kann als Schmökerstoff mit ernstem Hintergrund durchgehen, nicht schlecht, aber eher ein Buch zum Zwischendurchlesen, in Bus, Bahn etc., oder auch als Geschenk für Frauen, die gerne etwas flüssiger Geschriebenes lesen. Mir war vieles doch zu vorhersehbar. So sehe ich es auch bei dem vorliegenden neuen Titel der Autorin. In zwei Erzählsträngen wird einerseits die Geschichte der Gründung des Frauenhauses in Paris erzählt und im Erzählstrang, der in der Gegenwart spielt, die Geschichte einer Anwältin, die in einer persönlichen (Berufs-)krise steckend eine neue Aufgabe sucht, und diese in der Beratung benachteiligter Frauen findet.

Verlagsbeschreibung:

In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im "Haus der Frauen" schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben. Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.

Fischerverlage, 256 S., gebunden, EUR 20.--

auch von der Autorin: Der Zopf
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