Fräulein Renée und das kartografische Komplott
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Fräulein Renée und das kartografische Komplott
Ein rätselhafter Mordfall im Schatten der ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft – Fräulein Renée und ihr Chronist ermitteln. Deutschland, 1908: Der junge Dichter Caspar Schütze antwortet aus purer Verzweiflung auf eine seltsame Stellenanzeige – und landet als „Chronist“ bei der 17-jährigen Renée Graf, einer unerschrockenen Abenteurerin mit wachem Geist, einer metallenen Armprothese und einem Herzen, das gegen jede Konvention schlägt. Als die beiden in einem verfallenen Forsthaus eine Leiche entdecken, geraten sie in ein Geflecht aus Täuschung, kolonialer Macht und Habgier: Die Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg, deren Mitglieder nicht nur von Expeditionen und Wissenschaft, sondern auch von Ruhm und Reichtum träumen. Während Renée sich mit Leidenschaft in die Ermittlungen stürzt und zugleich ihrer ersten Liebe, der selbstbewussten Lisbeth Kaufmann, begegnet, wird Caspar zunehmend mit seiner eigenen Identität konfrontiert: seiner Aromantik, seinem tiefen Bedürfnis, sich die Welt poetisch zu erschließen und seinem Wunsch, dem Zwang des Elternhauses zu entkommen. Dass Renée und Caspar versuchen, über eine Mitgliedschaft in der Geographischen Gesellschaft an Informationen über die Tote zu gelangen, bleibt indes nicht unbemerkt … |
