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Insel zwischen Himmel und Meer

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Eine Insel zwischen Himmel und Meer


von  Lauren Wolk

Das Buch und die Geschichte hat mich so fasziniert, dass ich die Hintergründe auf wikipedia (engl.) recherchiert habe! Eindrucksvoll beschreibt Lauren Wolk das Leben auf einer kargen Insel in Neuengland, Massachusetts in der Nähe der Insel Cuttyhunk und Penikes Island, karger Wuchs, schlimme Stürme, und harte Winter, dazu Armut und nur das Nötigste zum Leben, das war die Situation der Inselbewohner Anfang des 20. Jahrhunderts, bevor die Ggend touristisch erschlossen wurd. Es sind die äußeren Umstände, die das Leben der wenigen Bewohner dort prägen, in die die Autorin ihre fiktive Geschichte einbettet. In dieser geht es um die Frage was Familie ausmacht, um herkunftsbedingte Vorurteile und verläßliche Freundschaft. Es ist nichtsdestotrotz ein warmherziges und trotzdem spannendes Buch, das auch ohne Hintergrundwissen aufgrund der spannenden Handlung - immerhin geht es auch um eine Schatzsuche - von Kindern gerne gelesen werden wird. Der Anspruch der Autorin zwichen den Zeilen Werte zu vermitteln wirkt nie aufgesetzt und wird bei Kindern nebenbei oder beim zweiten Lesen erst wahrgenommen werden. Dann lohnt es sich darüber zu diskutieren.

Zum Inhalt:

Crow, so wurde sie von dem Mann genannt, der sie aus dem Meer fischte, weiß nichts über ihre Herkunft. Sie wurde in einem kleinen Boot, nur ein paar Stunden alt, an den Strand gespült. Osh, der einzige Bewohner der Insel, hat sie gerettet. Bei ihm ist Crow aufgewachsen. Nur eine hat ihm dabei geholfen, die couragierte und liebevolle Miss Maggie. Alle anderen Menschen halten sich von dem Mädchen fern. Immer schon wollte Crow wissen, woher sie stammt und warum man sie fortgeschickt hatte. Ist es möglich, dass sie gar nicht von so weit her kommt? Eines Nachts beobachtet sie ein Feuer auf einer vermeintlich menschenleeren Insel, was hat es damit auf sich? Sie erkundet die Insel (Penikes Island) und Stück für Stück fügt sich das Puzzle ihrer Herkunft zusammen.

Auf Penikes Island war von 1904 bis 1921 ein Quarantäne-Krankenhaus für leprakranke Menschen.

dtv Reihe Hanser, 288 S., Hardcover, EUR 14,95

von derselben Autorin:

Das Jahr in dem ich lügen lernte. Auch sehr empfehlenswert. Thema Vorurteil, Mobbing, falsche Beschuldigungen, Notlügen zum Schutz eines Menschenlebens, Zivilcourage. 

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