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Graphic Novels

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Handschuh-Kid


von Julie Hunt und Dale Newman


Welch geniale Geschichte! Ich war nie ein großer Fan von Comics, auch nicht von Graphic Novels, "Hugo Cabret" war die erste gezeichete Geschichte die mich voll in  ihren Bann gezogen hat. Seitdem interessiert mich dieses Genre und ich lasse mich immer wieder gerne auf solche Leseabenteuer ein.

Ich habe großen Respekt davor und kann nur darüber staunen wie es Zeichnerinnen und Zeichnern gelingt, eine Geschichte mit komplexer Handlung mit all den Personen, ihren Gedanken, Gefühlen und Träumen aber auch den Stimmungen der verschiedenen Lebensmilieus, in unserer Zeit, in düsteren vergangenen Zeiten oder auch in der Zukunft verortet, so in eine grafische Sprache übersetzen zu können, und das wie hier, auf 288 Seiten. Ich kann mich nur wiederholen: genial!

Zum Inhalt:

Im Land Cadentia lebt ein Wunderkind mit einer außergewöhnlichen Begabung für das Klavierspiel: Handschuh-Kid. Von seinem Vormund hinter Schloss und Riegel gehalten, wird er nur herausgelassen, um bei Konzerten Geld zu verdienen. Doch eines Nachts taucht der Straßenjunge Shoestring, ein Seilläufer und Taschendieb, in Handschuh-Kids Turmzimmer auf. Zwischen den beiden ungleichen Jungen entwickelt sich eine Freundschaft, und so verhilft Shoestring dem Wunderkind schließlich zur Flucht. Dabei verschlägt es die beiden erst zu drei Riesen und dann in die Unterwelt. Dort offenbart sich auch die unheimliche Macht hinter Handschuh-Kids Talent …

Die fesselnde Geschichte eines Jungen, der ein gefährliches musikalisches Talent geerbt hat und lernen muss, sich gegen seine Widersacher auf der Erde und in der Unterwelt zur Wehr zu setzen. Eine Geschichte von Freundschaft und dem Streben nach Freiheit. Ein echter Pageturner, bei dem sich Bilder und Text kongenial ergänzen!

Jacoby & Stuart, 288 S., geb. s/w,  9-99 Jahren, EUR 19,95

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Die Entdeckung des Hugo Cabret

 

Text und Illustrationen von Brian Selznick

Ein Buch, so außerordentlich, außergewöhnlich aus dem Rahmen fallend, dass man es nur schwer angemessen vorstellen kann. Man muss es einfach in die Hand genommen haben. Das Buch lebt von den schwarz-weiß-Zeichnungen des Autors, hauptsächlich sie beschreiben die Geschichte. Der Text tritt in den Hintergrund. Es sind keine Texte mit Illustrationen untermalt, wie gewohnt bei Romanen, oder Bilder mit Textunterschriften wie bei Comics, sondern es werden beide Formen gemischt, existieren parallel, und erzeugen so eine ganz eigene Faszination.

Zum Inhalt: Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge und Wächter der Bahnhofsuhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu einem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen.

  • Illustration, Text und Filmelemente grandios kombiniert
  • Rund 200 großartige doppelseitige Schwarzweißzeichnungen erzählen ein Drittel des Buches

Auf der Auswahlliste zum deutschen Jugendliteraturpreis 2009
Empfohlen ab 10 Jahren

cbj, Taschenbuch, 544 S., EUR 12,95

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Der siebente Bruder

oder Das Herz im Marmeladenglas

von Øyvind Torseter

Über das Buch Verlagstext:

Jungs und Mädels, Damen und Herren: Dies ist eine epische Geschichte von großem Wagemut in fernen und schwierigen Zeiten. Eine Geschichte von unmöglichen Entscheidungen, die größte Furchtlosigkeit erfordern. Die Geschichte eines jungen Mannes, der sein Leben riskiert, um seine Brüder zu befreien und sein Glück zu finden. Und ein bisschen ist es auch eine Geschichte vom Reiten, im Schlafsack schlafen, Auszüge machen und so was. Es spielen mit: Jede Menge Rindsviecher (das heißt: ein König und seine 7 Söhne), außerdem 7 Prinzessinnen, der Troll, das Pferd, ein Elefant, ein Wolf, ein Krake und einige Geister ...

Øyvind Torseter, geb. 1972 in Hamar, lebt in Oslo. Er hat am Kent Institute of Art and Design und an der Osloer Skolen for Grafisk Design studiert. Für sein umfangreiches künstlerisches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Bologna Ragazzi Award 2008. 2018 erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis für dieses Buch.
Eine Graphic Novel, ein Roadmovie, eine total verrückte Geschichte, ein Kunstwerk. Kurz - ein Buch, das überrascht!

Ab 10 Jahren.

Gerstenberg, 120 S., EUR 26.--

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Ein neues Land


von Shaun Tan

Ein neues Land" ist die zeitlose Geschichte einer Ankunft in einer fremden neuen Welt und steht für die kleinen und großen Wanderungen im Leben. Sie kommt ohne Worte aus, denn Shaun Tan ein außerordentliches Talent in Bildern zu erzählen. "
Verlagstext:
Was bringt eine Menschen dazu alles zurückzulassen, um eine Reise in ein unbekanntes, fernes Land anzutreten, hin zu einem Ort ohne Familie und Freunde, wo alles namenlos und die Zukunft unbekannt ist? Diese stumme Graphic Novel ist die Geschichte eines jeden Migranten, eines jeden Flüchtlings, eines jeden heimatlosen Menschen und eine Hommage an alle, die eben diese Reise angetreten haben.

Der australische Autor und Illustrator Shaun Tan hat mit Ein neues Land eine wunderbare Geschichte geschaffen, die ganz ohne Worte auskommt. Als Leser schlüpft man in die Rolle des Emigranten, der seine Familie verlässt, um an einem fremden Ort ein neues Leben aufzubauen. Ohne Worte und Erklärungen ist man ganz den fantastisch anmutenden Zeichnungen ausgeliefert und fühlt sich ebenso fremd wie der Protagonist. Ein einzigartiges Leseerlebnis!
Carlsen,  128 S., gebunden EUR 29,90, als Papberback EUR 14,99

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Die Reise


von Aaron Becker

Ein poetisches Bilderbuch das je nach Alter des Betrachters unterschiedliche Assoziationen hervorruft.

Medienstimmen:
"Eine Augenschmaus-Reise. Aaron Beckers Bilder brauchen keinerlei Erklärung, sie sprechen für sich, entführen und verzaubern. Sein Bilderbuch ist dabei nicht einfach nur schön, es macht Mut und Lust, sich seiner eigenen Fantasie zu bedienen." Sylvia Schwab, DeutschlandRadio Kultur

An manchen Tagen kommt einem die Welt trist und langweilig vor. Erst recht, wenn niemand Zeit hat, mit einem zu spielen. Die Protagonistin in Aaron Beckers poetischem Bilderbuch malt daher kurzerhand mit roter Kreide eine Tür an ihre Wand und betritt durch sie eine Welt voller Wunder und Gefahren. Per Boot, Ballon und fliegendem Teppich reist sie auf geheimnisvollen Gewässern, durch Lampion-Wälder und majestätische Städte. Mutig befreit sie sich aus Gefahren, um am Ende glücklich in der Realität zu landen. Ihr kostbares Reisesouvenir: ein Freund, mit dem sie in beiden Welten Abenteuer erleben kann.

Ein fantastisches Bildermärchen wie ein Film - eine Geschichte, die keine Worte braucht.
ab 5 Jahren
Gerstenberg, 40 S., EUR 14,95

   
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