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Jahr, in dem ich lügen lernte

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Das Jahr, in dem ich lügen lernte


von  Lauren Wolk


Fesselnd und ergreifend


Die Autorin schreibt sehr eindrücklich, die Charakteren die sie entwirft sind sehr authentisch, es gibt kein schwarz oder weiß, die jugendlichen Akteure sind widerstrebenden Gefühlen ausgesetzt, müssen ihren Weg finden, den Mut aufbringen sich gegen die Erwachsenen und deren Vorstelungen zu stellen. Der Titel des Buches weist schon den Weg und es geht keineswegs um eine banale Lügengeschichte, sondern darum einen Menschen zu schützen, der als Außenseiter Opfer von Verfolgung wird. Ist aber nicht so pädagogisch wie es sich anhört. Es ist einfach eine gute Geschichte mit Hintergrund, so wie auch das Buch "Eine Insel zwischen Himmel und Meer" das ich auch schon empfohlen habe. s. hier

Inhalt:
Annabelle lebt in einem beschaulichen Dorf, in dem sich das Leben um Aussaat, Ernte und Tierzucht dreht. Doch alles ändert sich, als ein neues Mädchen in Annabelles Klasse kommt. Betty verbreitet Angst und Schrecken, und vor allem hat sie es auf Annabelle abgesehen. Sie schafft es sogar, das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufzubringen. Doch Annabelle durchschaut Bettys Lügen und falsche Anschuldigungen. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, nimmt Annabelle ihren ganzen Mut zusammen und versucht, seine Unschuld zu beweisen.

Preise:
Die ZEIT: Die Besten 7 für junge Leser März 2018
Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018
Leselotse 2018
Scott O’Dell Award for Historical Fiction 2018

dtv Reihe Hanser, 272 S., gebunden EUR 16.-- als TB ab Dezember EUR 9,95

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