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Gott der Stadt

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Der Gott der Stadt


von Christiane Neudecker

Eine großartige Erzählung über das Leben von Schauspiel- und Dramaturgiestudenten im Berlin kurz nach der Wende. Verknüpft mit dem Schicksal eines zu früh verstorbenen Dichters in den 20er Jahren, dessen Faust-Fragment die Studierenden inszenieren sollen.

Handlung:

Am Anfang steht der Tod. Jemand versinkt zwischen geborstenen Eisschollen und eine Leiche baumelt von der Decke eines Theaters. Die Todesfälle liegen Jahrzehnte auseinander, doch es ist der gleiche Todestag: der 16. Januar. Im Winter 1912 ertrank Georg Heym beim Schlittschuhlaufen, 1995 werden die Novizen einer elitären Schauspielschule im gerade wiedervereinten Berlin auf sein verrätseltes Faust-Fragment angesetzt. Angestachelt von ihrem Professor verstricken sie sich immer tiefer in den Gedankenlabyrinthen des genialischen Dichters. Der psychologische Druck steigt, Konkurrenz entflammt, Wahn und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen. Dann wird ein Toter auf der Probebühne der Schule gefunden. War es Mord, Selbstmord - oder doch ein Teufelspakt?
Die Autorin, Christiane Neudecker, geb. 1974, studierte Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, die Handlung lebt davon!


Luchterhand, 672 S., gebunden EUR 24.--

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