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Literatur

 

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Ein Leben mehr


von Jocelyne Saucier

Für mich eines der besten Bücher des Herbstes. Ein schmaler Band der sprachlich sehr schmucklos, inhaltlich jedoch mit voller Wucht daherkommt.

Es ist die Geschichte von drei, später vier, alten Menschen, die sich von der Zivilisation abgewendet haben. Aus unterschiedlichen Gründen wollen sie nichts mehr von der Welt und anderen Menschen wissen, haben auch mit ihrer eigenen Vergangenheit abgeschlossen, sie haben einfach genug gelebt. Die Reststrecke werden sie in Einsamkeit, jeder in seiner Hütte verbringen, auf primitivste Art und Weise und mit der Versicherung jederzeit ihrem Leben ein Ende machen zu können in Form von Gift das jederzeit für Jeden greifbar ist und mit dem sie sich sollte es notwendig werden auch gegenseitig das Leben beenden.

Im Winter stirbt einer der drei Männer an Altersschwäche. Er war Maler, Künstler, der einen Teil seines Landes als Anbaufläche für einen Kleindrogenhändler zur Verfügung gestellt hatte, ihn, Bruno muss man erwähnen, allein deshalb, weil es seine Tante ist, die Auslöser für alles weitere ist.

Steve, der Hotelbesitzer und Bruno versorgen die Alten mit dem, was man im Wald nicht finden kann. Sie schützen die kleine Siedlung auch vor der Entdeckung durch Touristen. 

Trotzdem findet eine Fotografin den Weg zu ihren Hütten. Sie ist auf der Suche nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck. (Der kürzliche verstorbene dritte Alte). Sie arbeitet an einer Fotoreportage über diese Brände. Und kurze Zeit später taucht die Tante von Bruno auf. Er hatte die 81jährige Marie-Desneiges aus der psychiatrischen Klinik abgeholt, in er sie die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat.

Die Fotografin und die alte Dame verbringen ihre Zeit zunehmend bei den alten Männern. Sie sind fasziniert von deren Geschichten, die aber zumindest für die Leser mehr ahnen lassen, wer die Männer waren und was ihnen geschah.

Die Frauen bleiben, für Marie-Desneige wird eine eigene Hütte mit allem Komfort, enn schließlich ist sie eine Dame, gebaut. Und während sie dem Rätsel um Boychucks Überleben nachgehen, entsteht etwas unter diesen Menschen, das niemand für möglich gehalten hätte.

Eine Hommage an die Selbstbestimmung, die Freiheit und die Natur und natürlich an die Liebe. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig  und schön.

Insel Verlag, geb., 192 S., EUR 19,95

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Charlotte


von David Foenkinos
Roman

Eine fiktive Biografie der Schriftstellerin und Malerin Charlotte Salomon.


„Das ist mein ganzes Leben“ – mit diesen Worten übergibt Charlotte 1942 einem Vertrauten einen Koffer voller Bilder. Sie sind im französischen Exil entstanden und erzählen, wie sie als kleines Mädchen, damals im Berlin der 1920er, nach dem Tod der Mutter das Alleinsein lernt, während sich ihr Vater, ein angesehener Arzt, in die Arbeit stürzt. Dann die Jahre, in denen das kulturelle Leben wieder Einzug hält bei den Salomons. Die Stiefmutter ist eine berühmte Sängerin; man ist bekannt mit Albert Einstein, Erich Mendelsohn, Albert Schweitzer. Charlotte beginnt zu malen, und es entstehen Bilder, in denen dieses einzelgängerische, verträumte Mädchen sein Innerstes nach außen kehrt, Bilder, die von großer Begabung zeugen. Doch dann ergreift 1933 der Hass die Macht, es folgen Flucht, Exil, aber auch Leidenschaft und Heirat. Nur ihre Bilder überleben – Zeugnis ihrer anrührenden Geschichte, die David Foenkinos nahe an der historischen Realität entlang erzählt.

„David Foenkinos nähert sich Charlotte Salomon, als sei sie seine Schwester, seine Mutter, oder gar seine Geliebte.“ Le Point

»David Foenkinos riskiert alles und schafft ein großartiges literarisches Monument für die Malerin Charlotte Salomon.« Elle

DVA, gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 240 S., EUR 17,99

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Baba Dunjas letzte Liebe


von Alina Bronsky
Roman


»Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde, käme ich nicht mehr zum Zähneputzen.«

Alina Bronsky lässt in ihrem neuen Roman eine untergegangene Welt wieder auferstehen. Komisch, klug und herzzerreißend erzählt sie die Geschichte eines Dorfes, das es nicht mehr geben soll – und einer außergewöhnlichen Frau, die im hohen Alter ihr selbstbestimmtes Paradies findet.

Baba Dunja ist eine Tschernobyl-Heimkehrerin. Wo der Rest der Welt nach dem Reaktorunglück die tickenden Geigerzähler und die strahlenden Waldfrüchte fürchtet, baut sich die ehemalige Krankenschwester mit Gleichgesinnten ein neues Leben im Niemandsland auf. Wasser gibt es aus dem Brunnen, Elektrizität an guten Tagen und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Vögel rufen so laut wie nirgends sonst, die Spinnen weben verrückte Netze, und manchmal kommt ein Toter auf einen Plausch vorbei. Während der sterbenskranke Petrov in der Hängematte Liebesgedichte liest und die Melkerin Marja mit dem fast hundertjährigen Sidorow anbandelt, schreibt Baba Dunja Briefe an ihre Tochter Irina, die Chirurgin bei der deutschen Bundeswehr ist. Doch dann kommt ein Fremder ins Dorf – und die Gemeinschaft steht erneut vor der Auflösung.

Auf kleinem Raum gelingt Alina Bronsky voller Kraft und Poesie, voller Herz und Witz eine märchenhafte und zugleich fesselnd gegenwärtige Geschichte. Völlig zu Recht nominiert für den Deutschen Buchpreis. Leider hat es das Buch nicht auf die Shortlist geschafft.

Kiepenheuer & Witsch, 160 S., geb.cEUR 16.-
  
Über die Autorin
Alina Bronsky, geboren 1978 in Jekaterinburg/Russland, lebt seit Anfang der 90er-Jahre in Deutschland. Ihr Debütroman Scherbenpark wurde zum Bestseller, ist inzwischen beliebte Lektüre im Deutschunterricht und wurde fürs Kino verfilmt. Es folgten die Romane Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche und Nenn mich einfach Superheld. Die Rechte an Alina Bronskys Romanen wurden in 15 Länder verkauft. Sie lebt in Berlin.

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Unschuld


von Jonathan Franzen

Man freut sich immer wieder auf ein neues Werk von Jonathan Franzen. Ich bin Fan seiner Werke seit den "Korrekturen". Das für mich bisher auch das Beste war. Sein neuestes Werk "Unschuld" läßt jetzt schon die Kritiker jubeln.

Meinungen der Feuilletons zitiert aus "Perlentaucher"
..."In der FR feiert Christian Bos die Kolportagehaftigkeit des Romans und die Kritik am Internet. Genau die findet Zeit-Rezensent Adam Soboczynski - jedenfalls im forcierten Vergleich mit der DDR - total übertrieben. Sandra Kegel in der FAZ und Christopher Schmidt in der SZ sind hin und weg von Franzens Talent für Figuren- und Milieuzeichnung: Franzen "ist ein Seelenergründer", rühmt Kegel. Sehr ermüdend findet im Standard Dominik Kamalzadeh die geschilderten Männlichkeitsmiseren, denen jeder Houellebecqscher Witz fehle. In der taz beschreibt Katharina Granzin die Lektüre als "Lesefron". Vielleicht muss man es so zusammenfassen: Wer Franzen mag, wird auch dieses Buch mögen.

Inhalt:
Die junge Pip Tyler weiß nicht, wer ihr Vater ist. Das ist keineswegs ihr einziges Problem: Sie hat Studienschulden, ihr Bürojob in Oakland ist eine Sackgasse, sie liebt einen verheirateten Mann, und ihre Mutter erdrückt sie mit Liebe und Geheimniskrämerei. Pip weiß weder, wo und wann sie geboren wurde, noch kennt sie den wirklichen Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eines Tages eine Deutsche beim „Sunlight Project“ des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, hofft sie, dass der ihr mit seinem Internet-Journalismus bei der Vatersuche helfen kann. Sie stellt ihre Mutter vor die Wahl: Entweder sie lüftet das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip macht sich auf nach Bolivien, wo Andreas Wolf im Schutz einer paradiesischen Bergwelt sein Enthüllungswerk vollbringt. Und wenig später bricht sie auf.

«Unschuld», eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, maßlose Treue und den Kampf zwischen den Geschlechtern, handelt von Schuld in den unterschiedlichsten Facetten: Andreas Wolf, in Ost-Berlin als Sohn eines hochrangigen DDR-Politfunktionärs geboren, hat aus Liebe zu einer Frau vor Jahren ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, dem er in den Wirren des Berliner Mauerfalls begegnet, hat den Kinderwunsch seiner Frau nicht erfüllt und sie dann verlassen; dessen neue Lebensgefährtin kann ihrem Ehemann, der im Rollstuhl sitzt, nicht den Rücken kehren und pflegt ihn weiter ... In diesem fulminanten amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman eines der größten, sprachmächtigsten Autoren unserer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Und bannen den Leser bis zum Schluss.

Rowohlt, 832 S., Hardcover, EUR 26,95

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Damit du dich im Viertel nicht verirrst


von Patrick Modiano

Ein Kind, das in einer einzigen Nacht alles verliert. Und ein Mann, den das lang Vergessene wieder heimsucht. Patrick Modiano, Nobelpreisträger für Literatur, erzählt eine traumatische Geschichte.

Jean Daragane lebt zurückgezogen in seiner Pariser Wohnung, als ein Fremder ihn wegen seines verlorenen Adressbuchs kontaktiert. Vergessene Namen und lang vergangene Erlebnisse drängen zurück in das Bewusstsein des Schriftstellers. Besonders stark ist die Erinnerung an Annie Astrand. Bei ihr hatte Jean in seiner Kindheit ein Zuhause gefunden, als seine Eltern sich seiner wieder einmal entledigen wollten. Doch dann war Annie mit ihm nach Montmartre gezogen, um eine Flucht nach Italien zu planen, die alles veränderte. Der Nobelpreisträger Patrick Modiano erzählt von einem traumatischen Erlebnis Ende der 50er Jahre, das bis in die Gegenwart des heutigen Paris nachwirkt.

Hanser Verlag 160 S., EUR 18,90

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Gehen, ging, gegangen


von Jenny Erpenbeck

Heißer Favorit für den Deutschen Buchpreis 2015!


Ein Buch zu dem Thema, das uns momentan am meisten beschäftigt: Die Flüchtlingskrise.

Grundlage ihres Romanes sind die Flüchtlinge, die 2014 in Berlin auf dem Oranineplatz demonstrierten um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Knaus Verlag, 352 S., gebundenes Buch mit Schutzumschlag, EUR 19,99

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Ein Sonntagskind


von Jan Koneffke

Roman

Am Beispiel seines Vaters

Nach dem Tod eines linksliberalen Philosophieprofessors finden sich dessen Landser-Briefe aus der Kriegszeit. Sein Sohn begegnet darin einem Menschen, den er nicht kennt, der Schock ist groß.
Winter 1944/45: Um seinen unreifen Sohn Konrad vor den Werbern der SS zu retten, drängt dessen Nazi-skeptischer Vater ihn, freiwillig Reserveoffizier bei der Wehrmacht zu werden; kurz darauf rät er ihm sogar zur Fahnenflucht – Hitlerjunge Konrad graut es zwar vor Kampfeinsätzen, zugleich ist er aber über den mangelnden Patriotismus des Vaters entsetzt und überlegt ernsthaft, ihn anzuzeigen. Der Krieg macht durch Zufälle aus dem Feigling einen Helden, er bekommt sogar das Eiserne Kreuz Erster Klasse. Prahlend berichtet er darüber in Briefen an ferne Kameraden. Nach dem Kriegsende jedoch sieht die Welt anders aus. Der vorher verachtete Vater wird zum Leitstern. Konrad schämt sich zutiefst für seine Kriegstaten und verschweigt sie hartnäckig – erst recht, als er (gefordert von einem ehemaligen Widerständler) Philosophiedozent wird, Schwerpunkt Ethik.

Konrad gerät in Frankfurt, inzwischen Professor, ins linke Milieu – und mitten in die Wirren der Studentenbewegung. Als die Staatssicherheit der DDR über einen ehemaligen Kriegskameraden an kompromittierende Informationen über ihn gelangt, wird es brenzlig, aber es gelingt dem Sonntagskind Konrad, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Kein Wunder, dass er – Jahre später – die Nachricht vom Fall der Mauer nicht nur mit Freude hört. Erst sein Sohn wird die prahlenden Jugendbriefe seines Vaters finden – und darin einen Menschen, den er nicht kennt und dessen wahre Identität er rekonstruieren will.

Ein monumentaler Roman, der deutsche Geschichte vom Weltkrieg bis zur Wende erzählt und zugleich ein groß angelegter Versuch ist, die Generation von Günter Grass, Walter Jens, Helmut Schmidt etc. zu verstehen.

Pressestimmen:

»Eine kritische Überprüfung der condition humaine. (…) Man könnte [das Buch] als Parabel auf die bundesrepublikanische Geschichte lesen, aber das würde die Komplexität des Romans verfehlen, in denen auch auf die Verstörungen der Allerjüngstzeit eingegangen wird.« Erhard Schütz, Tagesspiegel

»Eine wichtiger Roman, nicht zuletzt auch als Beitrag zur Debatte um Schuld und Versäumnis.« ORF

»Die Anschaulichkeit und die erzählerische Wucht des Romans reißen den Leser mit. (…) Koneffke erweist sich als ein erfahrener, warmherziger und sprachgewaltiger Erzähler.« Deutschlandfunk

»Dieser Roman lebt von seinen inneren Spannungen, von den Paradoxien der Geschichte, dem Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft. (…) Ein Sonntagskind lässt uns diesen Hauch spüren und entführt uns in das verzweigte Seeleninnere unserer Herkunft. Ein Buch, das Tiefe wie Weite verspricht.« Neues Deutschland

»Ein grandioser Roman.« junge Welt

»Ein grandioser Monumentalroman über einen widersprüchlichen Helden.« Badische Zeitung

»Eine verstörende, eine packende Identitätssuche.« Express

Verlag Galiani Berlin, 582 S., gebunden mit Schutzumschlag, EUR 24,99

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Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015. Auf der Shortlist

Über den Winter


von Rolf Lappert

Der neue Roman von Rolf Lappert: über das fragile und doch so unverwüstliche Gebilde, das man Familie nennt.

Ich habe es sehr gerne gelesen, wenn auch der Zeitpunkt 38 Grad im August in Süddeutschland, ich lesend auf dem Balkon ein Buch über den Winter in Hamburg, doch grotesk erscheint.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lennard Salm, eigentlich von allen nur Salm genannt, der als Künstler einige Erfolge in der Vergangenheit hatte, der inzwischen Deutschland den Rücken gekehrt hat und einfach so lebt, bis ihn mal wieder die Muse küßt oder auch nicht. In New York hat er noch ein Appartment das er nicht mehr nutzt, in Hamburg einen Vater und Geschwister die er nicht übermäßig vermißt und auch als sich ein neues Kunstrpojekt über das Treibgut von mißlungenen Fluchten nach Europa anbietet verfolgt er diese Idee eher gelassen.

Doch als ihn die Nachricht des Todes der älteren Schwester erreicht, kehrt er nach Hamburg zurück. Eigentlich könnte er nach der Beerdigung seinen Heimatort wieder verlassen. Er wollte so schnell wie möglich wieder zurück in sein eigenes Leben. Aber was ist das, das eigene Leben? Ohne einen Plan zu haben, bleibt er in der Nähe seiner Familie, verbringt Zeit mit seiner jüngeren Schwester Bille, seinem fast blinden Vater und anderen Menschen aus seinem früheren Leben. Seine Erlebnisse sind kleine Episoden manchmal skurill, manchmal humorvoll oder auch nachdenklich aber das Leben plätschert eher so dahin. Irgendwie kann ihn nichts so richtig aus der Ruhe bringen. Man schaut eben mal wie es das nächste halbe Jahr weitergeht, so lange wird das Geld wohl reichen - und dann... irgendwie wird sich schon was ergeben.

Ein sympathischer glaubwürdiger Protagonist! Für mich schon ein Grund ein Buch nicht aus der Hand zu legen.

"Rolf Lappert erzählt vom Wunder der kleinen Dinge und von dem, was heute Familie bedeutet. Jedes Detail leuchtet in diesem zarten, großen Familienroman" Hanser Verlag

Hanser Verlag, 384 S., EUR 22,90

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