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Wal und das Ende

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Der Wal und das Ende der Welt


von John Ironmonger

Über die Handlung des Romans würde ich gerne gar nichts erzählen Jedes Detail würde das Lesevergnügen trüben. Denn das hat man! Wunderbar erzählt!

Die Rahmenhandlung:

Ein Dorf an der Küste Cornwells, genannt St. Prian, 300 Einwohner von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten. Ein Banker aus London, der sich dorthin verirrt, fast ertrinkt (eventuell von einem Wal gerettet wurde) und all die verschrobenen, skurrilen Ortsangehörigen kennen und schätzen lernt und sie ihn, spätestens als seine Vorhersagen eintreffen.

Der Autor:

"Es heißt ja, man brauche drei Dinge für einen gelungenen Roman: eine gute Geschichte, gute Charaktere und einen guten Schreibstil", sagt John Ironmonger. "Aber ich glaube, es gibt noch ein viertes Element: Ich mag Romane, die meinen Horizont erweitern, die mir etwas Tiefgründiges über die Menschheit erzählen und die mich die Welt mit anderen Augen betrachten lassen."

Und so ist es bei diesem Roman. Eigentlich eine schön erzählte Geschichte, Cornwell, skurrile Engländer, ein Aussteiger aus der Stadt, etwas Drama, etas Liebe....wäre da nicht das Endzeitszenario, das der Autor glänzend in die Geschichte integriert.

Gelungen! Ein Roman zum Weglesen an einem Wochenende.
Wer sich nicht überraschen lassen möchte: https://www.ndr.de/kultur/buch/John-Ironmonger-Der-Wal-und-Ende-der-Welt-,ironmonger102.html

S. Fischer, 480 S., gebunden, EUR 22.-

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