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Maschinen wie ich

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Maschinen wie ich

 

von Ian McEwan


Aktuelles Thema: Künstliche Intelligenz. Wie nah kann ein Roboter Menschen kommen? Sind Emotionen, Moralvorstellungen, Werte, Empathie... programmierbar, von einer künstlichen Intelligenz lernbar? Oder bleibt eine Maschine eine Maschine.


Verlagsbeschreibung:
Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen "Adam" geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.

Inhalt:
Der Roman spielt in London, 1982 und Ian McEwan hat die Vergangenheit ein wenig umgeschrieben:  Großbritannien hat gerade den Falkland-Krieg verloren, und dank der Forschung von Alan Turing gibt es Anfang der achtziger Jahre schon Internet, Handys und selbstfahrende Autos – und die ersten täuschend echten künstlichen Menschen. Charlie, ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30, ist seit seiner Kindheit von künstlicher Intelligenz fasziniert, Alan Turing ist sein Idol. Auch wenn es ihn ein kleines Vermögen kostet, kauft er sich sofort einen der ersten Androiden, die auf den Markt kommen. Charlie wünscht sich einen Freund, einen Helfer, einen interessanten Gesprächspartner. Er erhält viel mehr als das: einen Rivalen um die Liebe der schönen Miranda und eine moralische Herausforderung, die ihn bis zum Äußersten reizt. Ian McEwan hält uns in diesem so philosophischen wie fesselnden Roman einen doppelten Spiegel vor – als Menschen und als Zeitgenossen sehen wir uns darin zuweilen klarer, als uns lieb ist.


Diogenes, Hardcover Leinen, 416 S., EUR 25.--

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